Bedeutungen
- [1] umgangssprachlich: große, unförmige Nase
- [2] die langen und spitzen Fortsätze eines Kamms, eines Rechens oder einer Gabel
- [3] Geheimzeichen des fahrenden Volkes
Herkunft
- mittelhochdeutsch „zinke“ „Zacken, Spitze“, althochdeutsch „zinko“ „vorspringender Teil, Zahn“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt.❬ref❭ Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993. Stichwort: Zinke, Zinken . ISBN 3-423-03358-4. ❬/ref❭
Synonyme
- [1] Knollen, Knollennase (für dicke Nasen)
-
Haken, Hakennase (für Nasen mit stark gewölbtem Nasenbein)
- [2] Zähne, Zinke
Gegenwörter
- [1] Stupsnase (kleine, "niedliche" Nase bzw. Kindernase)
Oberbegriffe
- [1] Nase
- [3] Zeichen
Unterbegriffe
- [1] Boxerzinken
- [3] Gaunerzinken
Beispiele
- [1] Ihm wuchs ein riesiger Zinken aus dem Gesicht.
- [2] „Richard schnitt sich aus einem in vollem Saft stehenden, grünen Busch einen gegabelten Zweig, fasste ihn an den Zinken und versuchte sich als Rutengänger.“❬ref❭ ❬/ref❭
- [3] Sie verständigten sich durch Zinken, die sie an Wänden und Türen, oft auch an Gartenzäunen anbrachten.
Referenzen
- [1,] Wikipedia-Artikel Zinken
- [3] Wikipedia-Artikel Zinken (Geheimzeichen)
- [1,] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 Zinken
- [1,] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Zinken
- [2] canoo.net Zinken
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon Zinken
Quellen
Ähnliche Wörter
ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen:hinken, winken, Zicken, Zink, zinken