[1] Linguistik, speziell Sprachkontaktforschung: Beeinflussung einer unterlegenen Sprache mit Elementen einer anderen, überlegenen Sprache
Herkunft
Zugrunde liegt lateinisch superstrātum „Darübergelegtes“.❬ref❭ Nach: Duden. Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4., aktualisierte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-04164-1 ❬/ref❭
[1] „Der weiteren können Verschiedenheiten durch Unterschiede von Substraten (Sprachen einheimischer Bevölkerungen bei Einwanderung) und Superstraten (Sprachen zugewanderter Eroberer) entstehen - sowie durch entsprechend starke Fremdeinflüsse.“❬ref❭ Roland Ris, Elmar Seebold: Deutsche Sprache und germanische Sprachen. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, Seite 564-569, Zitat Seite 564. ISBN 3-484-10391-4. ❬/ref❭
[1] „Da die germanische Bevölkerung in Frankreich höchstens streckenweise in der Mehrheit war, wirkten die germanischen Sprachen, auch das Fränkische, als Superstrat, nicht als Substrat (...).“❬ref❭Adolf Bach, Geschichte der deutschen Sprache, neunte Auflage, Wiesbaden o.J.; S. 99. Abkürzungen aufgelöst.❬/ref❭
[1] „Sind umgekehrt aus der Sprache des überlegenen Volkes Wörter aufgenommen worden, so spricht man von einem Superstrat.“❬ref❭ Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, S. XXIX. ISBN 3-11-017472-3. Fett gedruckt: Superstrat. ❬/ref❭