grotesk

  1. Die Aids-Zahlen, die uns in schöner Regelmäßigkeit von Unaids gemeldet werden, sind unseriös und grotesk überzogen. ( Quelle: Frankfurter Rundschau vom 08.07.2004)
  2. Die Behauptung Schimmelbuschs, Schmitz habe als Aufsichtsratsvorsitzender der Metallgesellschaft durch den Ausweis hoher Verluste bei der MG die Kontrolle über das Unternehmen angestrebt, sei "grotesk", erklärte die Bank in Frankfurt. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1995)
  3. Als Ersatz bekam dafür Andre Agassi eine Wildcard, nachdem die Idee, Boris Becker die Wildcard zu geben, an dessen Fußverletzung gescheitert war - damit wäre das Turnier endgültig sportlich grotesk geworden. ( Quelle: Welt 1998)
  4. Empört haben Schessl auch Versuche Münchner Orchesterintendanten, in seinen Garderoben Künstler von ihm abzuwerben: "Das ist grotesk und unanständig." ( Quelle: DIE WELT 2001)
  5. Aber gemessen am immerhin glanzvollen und triumphalen Ereignis des 'Musée Napoléon' in Paris hatte Hitlers oberösterreichisches Vorhaben etwas grotesk Hinterwäldlerisches. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
  6. Die grotesk verkleideten Minister entpuppen sich als junge Durchschnittschinesen von heute, die von ihren Mädchen zu Picknick und Liebe abgeholt werden. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 29.09.2003)
  7. Gemessen an einer Realität jedenfalls, in der Computer zwar regelmäßig Schachweltmeister düpieren, aber nach wie vor über jeden Gartenschlauch stolpern, scheint Günthers spiritueller Diskurs eher grotesk. ( Quelle: Telepolis vom 22.04.2003)
  8. Es war grotesk: Einige behaupteten, sie hätten Beweise für zahllose Kriegsverbrechen gegen Serben, wollten sie aber nicht an Goldstone weitergeben, warfen ihm aber vor, er hätte nur in Fällen mit nicht- serbischen Opfern angeklagt. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  9. Oz: Und manchmal müssen wir auf Zehenspitzen gehen, um unser Leben zu führen, ohne entweder grotesk oder verrückt zu erscheinen. ( Quelle: DIE WELT 2000)
  10. Deshalb ist es geradezu grotesk, nun statistisch die Klassenstufe kontrollieren zu wollen. ( Quelle: Tagesspiegel vom 02.09.2005)