Wohlwollen

  1. 'Sei gegrüßt, du mein einziger Freund', so buhlt er - fast wie Kafkas 'Mann vom Land', der 'vor dem Gesetz' steht - um das Wohlwollen des Schreibheftes, 'dem ich all mein Leid klagen kann. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  2. Kaum ein Unternehmen kann so sehr auf das Wohlwollen seiner Kunden vertrauen wie der Computerhersteller Apple. ( Quelle: Lübecker Nachrichten vom 07.06.2002)
  3. Daher erwarte er Wohlwollen der Aufsichtsbehörden bei der Kabeleinspeisung. ( Quelle: Berliner Zeitung 1999)
  4. Weil man den Generaldirektor Schmidt von den Staatlichen Sammlungen um sein Wohlwollen fragte, hat er gemeint, ein bissel was im Entrée vom Dresdner Konstruktivisten Herrmann Glöckner könne doch nicht schaden. ( Quelle: Die Zeit 1995)
  5. Um sich das Wohlwollen der KundInnen zurückzuerkämpfen, hatte die Telekom am Sonntag den ganzen Tag über verbilligte Tarife für Gespräche in Deutschland und nach Nordamerika angeboten. ( Quelle: TAZ 1996)
  6. Das brachte ihm das Wohlwollen des Gerichts ein. "Lehrer, Ärzte und Juristen räumen eigene Fehler nur ungern ein", lobte Richter Brüchner, und die Staatsanwältin rühmte ein "Aussageverhalten, wie ich es bei einem Mediziner noch nie erlebt habe". ( Quelle: Neues Deutschland vom 05.03.2003)
  7. Für den EU- Beitritt wäre er deshalb auf das Wohlwollen von Euroskeptikern oder Kommunisten angewiesen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 17.09.2002)
  8. Ganz nebenbei, obwohl oder gerade weil immer offensichtlicher wird, von wem und von wo und mit wessen Wohlwollen die Destabilisierung im Kosovo betrieben wird. ( Quelle: Junge Welt 2000)
  9. Glücklicherweise wurde das Wohlwollen des Publikums vorerst nicht weiter strapaziert, denn Reinhard Döhl las "Ansichtssachen", einen Text über Stuttgart, der, wiewohl schon vor zehn Jahren entstanden, an Aktualität und Frechheit nichts eingebüßt hat. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1995)
  10. Es gibt allerdings auch Menschen, die das Treffen mit weniger Wohlwollen beobachten. ( Quelle: Welt 1998)