Wagnis

  1. Sie zu übersetzen ist ein Wagnis - laut Stierle haben alle früheren deutschen Versuche es verfehlt, weil sie entweder zu sentimental oder zu unrhythmisch trocken waren. ( Quelle: Rheinischer Merkur 1997)
  2. Shakespeare war lange Zeit nur der Bühne vorbehalten, bis der britische Filmemacher Kenneth Branagh (r., mit Ian Holm) das Wagnis unternahm und einige seiner schönsten Stücke fürs Kino verfilmte (und damit überraschend Erfolg hatte). ( Quelle: Berliner Zeitung 1997)
  3. Drittens: Warum sollte er, der das Wagnis der ersten Koalition zwischen SPD und PDS einging (trotz aller historischen und aktuellen Fragwürdigkeiten) nicht auch einmal die Lust verspüren zu zeigen, dass er vor seinem Partner nicht immer zu Kreuze kriecht. ( Quelle: Die Zeit (20/2001))
  4. Das unternehmerische Wagnis, rechnet Rüssmann vor, halte sich in Grenzen: 'Wir müssen nur international spielen.' ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
  5. Doch das Wagnis erwies sich als absolut richtig und hat sich längst ausgezahlt. ( Quelle: Die Welt vom 15.11.2005)
  6. Daher wiederum bleibt von den zu erwirtschaftenden Renditen zuwenig, um Deutschland zu einem Standort zu machen, an dem sich unternehmerisches Wagnis beweisen will und kann." ( Quelle: Die Zeit (48/2001))
  7. Ein Wagnis bleibt dieser Aufwand schon: Bisher traten einheimische TV-Serienhelden wie "Liebling Kreuzberg" oder aus der "Kanzlei Bürger" nur kurz vor Gericht auf. ( Quelle: Berliner Zeitung 1995)
  8. Den Menschen dabei neben Natur auch Kunst auf diese Weise zu vermitteln, sieht er "als Aufgabe und Wagnis zugleich". ( Quelle: Die Zeit 1995)
  9. Das gilt auch für die Fälle, wo sie das Wagnis politischer Kooperation mit der PDS mit dem Ziel, diese zu demokratisieren, eingeht. ( Quelle: Welt 1999)
  10. Und um den alten Konflikt zwischen den Idealen von Turnvater Jahn und moderner Vereinsführung, die höhere sportliche Ziele anstrebt und dafür auch ein finanzielles Wagnis eingeht. ( Quelle: Abendblatt vom 11.04.2004)