Herausgegeben von François Ewald, Alessandro Fontana und Frédéric Gros. Seuil/Gallimard, Paris 2001 Michel Foucault: La vérité et les formes juridiques.
( Quelle: Berliner Zeitung vom 12.06.2001)
In einigen Schüben hat Foucault den intellektuellen Bruch mit der Generation Merleau-Pontys und Sartres vollzogen und deren Hang zu den Sinnqualitäten der Geschichte durch eine Passion für die unpersönlichen, systemischen Zusammenhänge ersetzt.
( Quelle: TAZ 1995)
Ist die Geburt eines Kindes der passende Moment, um wieder mal Foucault zu lesen?
( Quelle: Tagesspiegel vom 08.09.2005)
Dieser relativistischen Deutung sind alle diejenigen gerne gefolgt, die das Ideal objektiver Erkenntnis - mit Nietzsche, Foucault oder Rorty - für einen Fetisch der modernen Wissenschaft halten.
( Quelle: Die Zeit (17/2001))
Er bezieht sich noch ausführlicher auf den englischen Philosophen Jeremy Bentham (1784-1832) - Utilitarist wie auch viele Philosophen der Neuen Welt - und dessen "panoptische" Überwachungsideen, auf die in Europa auch Michel Foucault reagiert hat.
( Quelle: Welt 1999)
Foucault wird zurückgenietzschelt in ressentimentgeladene dekadente Christenmenschen, alles willing/unwilling executioners ihres eigenen Bemächtigungswahns.
( Quelle: TAZ 1996)
Solche auf keine Normen und Werte verweisende Normalität ist genau die, von der Michel Foucault und François Ewald sprechen.
( Quelle: TAZ 1996)
Erstere ist, um es mit einem Wort des späten Foucault zu sagen, vor allem an der Philosophie als "Analytik der Wahrheit" interessiert; Letztere hingegen ist darauf aus, eine "Ontologie der Aktualität" zu entwickeln.
( Quelle: Die Zeit (02/2004))
Das Gros der Werke Sartres und auch Camus' (von Foucault und den nouveaux philosophes ganz zu schweigen) kann hingegen in stilistisch-artistischer Hinsicht als reizlos preisgegeben werden.
( Quelle: DIE WELT 2000)
Solche Lehren, auf die man Foucault postum festgelegt hat, waren paradoxerweise für das Justemilieu der akademischen Welt trotz oder wegen ihres radikal subversiven Gestus leicht zu assimilieren.
( Quelle: Die Zeit (21/2001))