Empathie

  1. Man lasse sich von der Wucht solcher sozialen Empathie, von der suggestiven Parteinahme für die Schwachen und Hilfsbedürftigen nicht überwältigen. ( Quelle: FREITAG 1999)
  2. Durch Empathie, also durch Einfühlung in das Opfer, erlebe ich dessen Leiden am eigenen Leib und reagiere - wie die Mehrzahl der über tausend untersuchten Probanden - mit Angst. ( Quelle: Tagesspiegel 1999)
  3. Ein Traumdompteur und Gewissensprediger, der mit der Empathie einer Registrierkasse die Soll-und-Haben-Bilanzen seiner Kunden verwaltet. ( Quelle: Tagesspiegel vom 21.03.2002)
  4. Dass die Fähigkeit zur Empathie und die, sich im Spiegel zu erkennen, tatsächlich zwei Seiten derselben Medaille sind, zeigt unsere eigene Spezies. ( Quelle: Die Welt 2001)
  5. Die Zuschauer sahen sich nämlich gezwungen, gegen den Einfühlungsstress, den insbesondere belastende Opferbilder verursachten, Schutzdämme zu errichten, indem sie ihre Empathie und Toleranz verminderten. ( Quelle: Tagesspiegel 1999)
  6. Wenn man die Freiheit noch nicht so lange genießt, dass man sich ihrer sicher sein kann, verteidigt man sie mit umso größerer Empathie. ( Quelle: Tagesspiegel vom 09.03.2005)
  7. Es gibt einen mit allen auktorialen Vollmachten ausgestatteten Erzähler, der seiner Geschichte ins Wort fällt und - jeglicher Psychologie abhold - nüchtern, aber nicht ohne Empathie und liebevolle Ironie sein Personal begleitet. ( Quelle: Die Welt Online vom 19.06.2004)
  8. Epische Empathie fehlt. ( Quelle: Die Zeit (18/2003))
  9. Dieser Abspaltung entspricht auf der Seite des "Täterhumanismus" eine Abspaltung von Empathie, von Furcht und Mitleid. ( Quelle: TAZ 1996)
  10. Auch hier vermeidet er alles, was von protestantischer Seite inkriminiert war: die trauernden Marien am Kreuz und Johannes den Evangelisten, die durch ihr Leiden die Empathie des Betrachters auslösen sollten. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 20.06.2002)