Auge

  1. Die geschönten Statistiken an der Front der Arbeitsämter sind Ausdruck dieser Misere: Die maßgeblichen Akteure auf dem Arbeitsmarkt haben nicht den Mut aufgebracht, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen - siehe die klägliche Bilanz des Bündnisses für Arbeit. ( Quelle: Die Zeit (08/2002))
  2. Das zeitgenössische Auge braucht Zeit, bis es den millimetertiefen Kerben folgen kann und sich die Linien zu einem Rentierkopf mit Geweih verdichten. ( Quelle: Die Zeit (47/2004))
  3. Bei romantischen Park-Sündern drückt das Personal schon mal ein Auge zu. ( Quelle: Berliner Zeitung 1995)
  4. Schwergewichts-Boxweltmeister Lennox Lewis aus England verteidigte seinen Titel durch Technischen K.o., nachdem der Kampf wegen einer klaffenden Wunde am Auge Klitschkos abgebrochen worden war. ( Quelle: Tagesspiegel vom 24.06.2003)
  5. Zugegeben, das realsozialistisch geschulte Auge erinnert dieses bunte Nebeneinander von Streichholzschachtelsammlung, handgestricktem Pulli, Fußballshirt, Hobbymalerei, Urlaubs-, Katzen- und Orchideenfotos an eine Leistungsschau betrieblicher Volkskunst. ( Quelle: Berliner Zeitung 1997)
  6. Die FDP-Landtagsfraktion hat die von ihrem Koalitionspartner CDU ins Auge gefaßten Einsparungen bei Beamten verteidigt, sieht jedoch keinen Spielraum für Stellenabbau in den Schulen. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1996)
  7. Und natürlich ist auch schon damals das Auge oder der Zahn mit Geld oder anderen Vermögenswerten ersetzt worden. ( Quelle: Frankfurter Rundschau vom 19.04.2005)
  8. Mit der jetzt ins Auge gefassten Lösung wird diese spezifische Ursache von Arbeitslosigkeit noch weiter zunehmen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 12.12.2002)
  9. In dieser wäre ich eingeschränkt, wenn ich im GSB-Aufsichtsrat zuvörderst auch den wirtschaftlichen Erfolg der GSB im Auge haben müsste. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 17.12.2001)
  10. Denninger sind die vielen unterschiedlichen Gebührenmodelle von Studienkonten über Bildungsdarlehen und Langzeitgebühren bis hin zu Bildungsgutscheinen ein Dorn im Auge. ( Quelle: Spiegel Online vom 30.03.2004)